Aktuell

 

Übersicht

Einführungskurse «Hindernisfreies Bauen» 2016

Alle Menschen sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Deshalb müssen bei Bauten und Anlagen auch die Bedürfnisse und Rechte behinderter Menschen beachtet werden. Dies schreiben das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und die Norm SIA 500 "Hindernisfreie Bauten" vor.

 

Der zweitägige Einführungskurs vermittelt alle wesentlichen Grundkenntnisse des hindernisfreien Bauens und ist speziell auf die Praxis von Planenden, Behörden und weiteren am Fachthema interessierten Personen ausgerichtet.

 

Nächste Kursdaten: 
Donnerstag, 14. & Freitag, 15. April 2016, 09.30 - 17.00 Uhr
Donnerstag, 22. & Freitag, 23. September 2016, 09.30 - 17.00 Uhr

Erstmals auch auf Französisch am 19. & 20. Mai 2016 in Lausanne (voir version française, actualités).


Kursleitung:
Bernhard Rüdisüli. Schweiz. Fachstelle für behindertengerechtes Bauen, Zürich
Eric Bertels, Berater für hindernisfreies Bauen

Weitere Fachreferenten / Fachreferentin:
Nadja Herz, lic. iur. Baurechtsanwältin, Zürich
Patrick Röösli, Architekt FH/SIA, Fachkommission hörbehindertengerechtes Bauen Baar
Marc Fehlmann, Schweiz. Fachkommission sehbehindertengerechtes Bauen, Wabern

Kurskosten für beide Tage: CHF 450.–
für Gönner der Schweiz. Fachstelle CHF 250.–
Abgabe detaillierter Unterlagen inkl. Norm SIA 500
Durchführungsort: Zürich

Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung.

Melden Sie Ihr Interesse per Mail an oder kontaktieren Sie uns unter 044 299 97 97.



Kursprogramm Einführungskurs

info@hindernisfrei-bauen.ch
Einführungskurs

 

Weiterbildungskurse «Hindernisfreies Bauen für Baubehörden» 2016

Der eintägige Kurs richtet sich an Baubehörden und weitere Personen, die mit dem Vollzug der baugesetzlichen Bestimmungen für das hindernisfreie Bauen beauftragt sind. Der Kurs vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen über die Mittel und Abläufe im Baubewilligungsverfahren für die Durchsetzung des hindernisfreien Bauens. Ein besonderer Schwerpunkt bildet die Vorgehensweise bei der Sanierung bestehender Bauten.

Nächste Kursdaten:

Donnerstag, 21. April 2016, 09.15 - 17.00 Uhr
Donnerstag, 20. Oktober 2016, 09.15 - 17.00 Uhr


Kursleitung:
Bernhard Rüdisüli, Schweiz. Fachstelle für behindertengerechtes Bauen, Zürich
Eric Bertels, Berater für hindernisfreies Bauen


Fachreferentin:
Nadja Herz, lic. iur. Baurechtsanwältin, Zürich

Kurskosten CHF 350.–
für Gönner der Schweiz. Fachstelle CHF 200.–

Durchführungsort: Zürich

Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung.

Melden Sie Ihr Interesse per Mail an oder kontaktieren Sie uns unter 044 299 97 97
Gerne informieren wir Sie über diesen Kurs auch telefonisch.



Kursprogramm

info@hindernisfrei-bauen.ch
Gebäudeeingang hindernisfrei

 

Eva Schmidt mit Weissem Stock ausgezeichnet

Die stellvertretende Geschäftsführerin und Expertin für das sehbehindertengerechte Bauen, Eva Schmidt, ist anlässlich des Tages des Weissen Stocks am 15. Oktober 2015 für ihr Engagement bei der Entwicklung des Leitliniensystems ausgezeichnet worden. Urs Lüscher, Präsident der Sektion Zürich des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, hat ihr als Dank für ihre wegweisende Arbeit einen Weissen Stock aus Schokolade und Marzipan überreicht. Die öffentliche Preisübergabe unterstreicht die Bedeutung, welche die Tätigkeit der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen für Menschen mit Sehbehinderung hat.

 

Eva Schmidt ist eine international anerkannte Expertin. Sie hat 1995 zusammen mit den SBB im Hauptbahnhof Zürich verschiedene Materialien und Strukturen mit rund hundert sehbehinderten und blinden Menschen getestet und evaluiert. Daraus wurde das Leitliniensystem entwickelt, das nun seit zwanzig Jahren erfolgreich in der ganzen Schweiz eingesetzt wird. Eine Norm regelt inzwischen, wie diese taktil-visuellen Markierungen aussehen müssen. Die Linien lassen sich sehr einfach mit einer etwa 5 mm dicken Markierungsfarbe auftragen.

 

Interview mit Eva Schmidt auf "Schweiz aktuell"

 

Kurzfilm: Aus dem Reisealltag eines Sehbehinderten



Leitlinien im Bahnhof - der Konflikt mit den Vorgaben des Bundes
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Info 58: Die neue VSS-Norm in der Praxis - beispielhafte Zug-Standards

Im Info 58 lesen Sie, wie die neue VSS-Norm
SN 640 075 in der Praxis angewendet wird. Expertinnen und Experten diskutieren über die Umsetzung der Vorgabe "Fussgängerstreifen sind nach Möglichkeit auf gerader Strecke und rechtwinklig zur Fahrbahn anzuordnen". Und: Joe Manser, Leiter der Schweizer Fachstelle, legt dar, wie die Fachstelle gemeinsam mit Behinderten-Verterterinnen und -Vertretern den beispielhaften neuen Standard für Reisende im Rollstuhl in den Giruno-Zügen der SBB durchsetzte. Ausserdem: Im September und Oktober 2015 gibt es wiederum Weiterbildungskurse zum hindernisfreien Bauen. Noch sind dort Plätze frei. - Viel Spass beim Lesen des Info!



Info als pdf
Info Nr. 58

 

Grosser Nachholbedarf beim Bauen für gutes Hören - Medienmitteilung 7. Mai 2015

Rund 40 Fachleute aus den Bereichen Planen, Bauen, Hörbehinderten-Organisationen und Audiotechnik liessen sich am 7. Mai an der Universität Lausanne über die Grundlagen von guter Architektur für hörbehinderte und gehörlose Menschen informieren. Eingeladen hatte die Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen anlässlich der Lancierung der neuen Richtlinien „Hörbehindertengerechtes Bauen“.


Lesen Sie den vollständigen Text in der Medienmitteilung.

 

Wir suchen Untermieter/-innen - NGOs bevorzugt

An zentraler Lage - in Fussdistanz zum Hauptbahnhof Zürich und in unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Verkehr - sind per sofort zwei Büroräume (21,1 und 18,2 m2) zu vermieten. Die beiden Räume gehören zu einer langjährigen Bürogemeinschaft zweier Non-Profit-Organisationen. Küche, Nasszellen, Gang und Eingangsbereich werden gemeinschaftlich genutzt. Im Mietzins sind Strom, Heiz- und Nebenkosten inbegriffen. Die Büros werden auch einzeln vermietet.

Wir freuen uns auf freundliche, kollegiale MitmieterInnen. BewerberInnen aus dem Non-Profit-Bereich werden bevorzugt.

30. Januar 2014

 

VSS-Norm SN 640 075 «Hindernisfreier Verkehrsraum» ist in Kraft getreten

Mit der neuen Norm «Hindernisfreier Verkehrsraum» haben Planende und Baubehörden ein neues, praxisbezogenes Instrument in der Hand, um Verkehrsräume nach den Grundsätzen des Gleichstellungsgesetzes BehiG zu planen und zu erstellen. Die neue Norm zeigt auf, wie ein sicherer, hindernisfreier und für alle nutzbarer Verkehrsraum realisiert werden kann. Die in der Norm aufgeführten Massnahmen erhöhen die Nutzungsqualität für alle Fussgängerinnen und Fussgänger. Die neue Norm SN 640 075 ist seit 1. Dezember 2014 in Kraft.



Eva Schmidt, Expertin der Fachstelle für behindertengerechtes Bauen, hat massgeblich zur Erarbeitung der Norm beigetragen und die Forderungen des hindernisfreien Bauens im Verkehrsraum mit grossem Engagement vertreten.



Medienmitteilung 17.12.2014

 

Toller Videoclip von Schülerinnen und Schülern mit Hörbehinderung

Video Clip zum Song "Sag es laut, und sag es langsam deine Worte muss ich sehen" von Projekt Superklasse (Video #13). Interpreten sind die Klassen 6a, 6b und 7 der Elbschule, die den Text selbst geschrieben und gesungen haben. Alle Schüler/innen der Klassen sind hörgeschädigt und laden uns alle ein ihnen mit Achtsamkeit zu begegnen.

Der Liedtext ist kann unterhalb des Videos per Klick sichtbar gemacht werden (Mehr anzeigen).

Zitat: „Die Elbschüler wünschen sich Teilhabe und Beachtung, Respekt und Toleranz von ihren hörenden Mitmenschen: „Das Miteinander soll das Normalste der Welt sein".
Die Untertitel können nach Wunsch zugeschaltet werden.“

Quelle: http://www.elbschule-hamburg.de
 

 

Neue Richtlinien zur Planung und Bestimmung visueller Kontraste

Visuelle Kontraste sind eine unabdingbare Voraussetzung für das Sehen. Sie haben für Menschen mit Sehbehinderung eine herausragende Bedeutung.

 

Mit der Publikation der SIA 500 «Hindernisfreie Bauten» wurden erstmals für die Schweiz konkrete Anforderungen an visuelle Kontraste baulicher Elemente festgelegt und Mindestkontrastwerte eingeführt. Die neuen «Richtlinien zur Planung und Bestimmung visueller Kontraste» dienen Planenden, Bauverantwortlichen und Bewilligungsbehörden als Hilfsmittel für die Umsetzung dieser Kontrastanforderungen. Sie erläutern die verschiedenen Einflüsse auf das Kontrastsehen und die Instrumente, welche für die Planung und Bestimmung visueller Kontraste zur Verfügung stehen.

 

Die Richtlinien zur Planung und Bestimmung visueller Kontraste wurden freundlicherweise unterstützt durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

 

Die zusätzlichen technischen Informationen und Kontaktadressen, welche in den Richtlinien erwähnt sind, können mit dem folgendem Link herunter geladen werden.



Kontaktpersonen für Kontrastmessungen / Bezugsquellen für Messgeräte und Farbsysteme
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Projekt «Planungsgrundlagen und Wissensvermittlung Hörbehindertengerechtes Bauen»

Personen mit Hörbehinderung dürfen aufgrund ihres Handicaps nicht vom Gesellschaftsleben ausgeschlossen werden. Dies schreibt das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) vor.

Dementsprechend zählt die für Planerinnen und Architekten massgebliche Norm SIA 500 einen Katalog an Minimalanforderungen im Bereich Hörbehinderung auf, der bei Bauten umgesetzt werden muss. Was als Ergänzung dazu bisher fehlt, sind Planungsrichtlinien, welche sämtliche relevanten Aspekte der hörbehindertengerechten Architektur übersichtlich und praxisorientiert darstellen.

Gegenüber dem Wissensstand im Bereich Mobilitäts- und Sehbehinderung besteht bei der Hörbehinderung ein Nachholbedarf. Diese Aufgabe der Wissensvermittlung will die Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen übernehmen und die Lücke schliessen, damit Planer und Architektinnen in Zukunft bei Ihrer Arbeit auch an die Bedürfnisse von hörbehinderten Menschen denken.

Recherchen im Internet haben ergeben, dass es bisher in Europa und vermutlich weltweit keine ähnlich umfassenden Planungsrichtinien für hörbehindertengerechtes Bauen gibt.

Das Projekt «Planungsgrundlagen und Wissensvermittlung Hörbehindertengerechtes Bauen» kann umgesetzt werden dank der Unterstützung folgender Organsationen:


Wenn auch Sie das Projekt unterstützen wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Andrea Holenstein, Projektleiterin, 044 299 97 94 oder per E-Mail: holenstein@hindernisfrei-bauen.ch