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NEU ab 18. Mai 2017 «Hindernisfreie Architektur – Die Schweizer Fachstelle»

In den letzten 35 Jahren konnten Sie kostenlos auf die vielfältigen Planungshilfen der «Schweizer­ischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen» zurückgreifen. Geschäftsstelle und Stiftungsrat haben entschieden, der Vision und Zielsetzung weg vom punktuellen Bauen für Menschen mit Behinderung – hin zum generellen «Design for all» mit einem neuen Namen Ausdruck zu verleihen:

«Hindernisfreie Architektur – Die Schweizer Fachstelle»


Go-Live am 18. Mai 2017

Auf der neuen Webseite www.hindernisfreie-architektur.ch finden Sie ab dem 18. Mai 2017 umfassende und detaillierte Informationen und Erläuterungen zu den vielfältigen Anfor­derungen und Vorgaben zum Hindernisfreien Bauen.

 

Als Gönnermitglied können Sie sich ihren eigenen, individualisierten Online-Sammelordner erstellen. Dieser ist stets auf dem aktuellen Stand.

 

Die Online-Datenbank und die Publikationen der Fachstelle werden fortlaufend ergänzt. Wichtige Planungshilfen sind auch weiterhin in gedruckter Form erhältlich.



Gönner-Abonnement
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Visuelle Kontraste: neue Planungsrichtlinien und Fachtagung 18. Mai 2017

Die Einsicht, dass eine hindernisfreie Architektur eine nachhaltig gesellschaftliche Notwendig­keit ist, wird langsam zur Selbstverständlichkeit. Dazu gehört auch die visuelle Gestaltung der baulichen Umwelt.

Die neuen Richtlinien «Planung und Bestimmung visueller Kontraste» schliessen eine Lücke bei den Planungsgrundlagen für eine hindernisfreie Architektur.

 

Zur Einführung der neuen Planungshilfe findet
am 18. Mai 2017 die

Fachtagung «Visuelle Kontraste»
an der ETH in Zürich statt, Patronat Prof. Dr. U. Weidmann

 

Spezialisierte Experten aus dem In- und Ausland vermitteln Grundlagen und neuste Forschungerkenntnisse zum Thema visuelle Kontraste, Kontrastmessung und Farbgestaltung:

 

Visual Design for all
Nico Hauck, spezialisierter Augenoptiker, Lichttechniker
Fritz Buser, Dipl. Augenoptiker SBAO, Lichtdesigner SLG


Kontrastbestimmung
Mario Rechsteiner, Lichttechniker, Dozent, Vize-Präsident SLG


Wahrnehmungsprozesse und Farbgestaltung
Dr. Ing. Christian Hanke, Bauhaus Universität, Weimar


Planungsspielräume im Rahmen der Vorgaben
Eva Schmidt, dipl. Arch. ETH, Lichttechnikerin


Hindernisfreie Architektur - Die Schweizer Fachstelle
Joe A. Manser, Geschäftsführer


Informationen zu Tagungsort und Anmeldung finden Sie auf dem Tagungsflyer.

Die Tagung wird unterstützt durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung EBGB



Tagungsflyer
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Einführungskurse «Hindernisfreies Bauen» 2017

Der zweitägige Einführungskurs vermittelt alle wesentlichen Grundkenntnisse des hindernisfreien Bauens und ist speziell auf die Praxis von Planenden, Behörden und am Fachthema interessierten Personen ausgerichtet.


Nächste Kursdaten: 
25. und 26. Sept. 2017, 09.30 - 17.00 h
(Einführungskurs auf Französisch im März 2018 in Lausanne)


Kurskosten für beide Tage CHF 550.– (Nichtgönner)
Kurskosten für Gönner der Schweiz. Fachstelle CHF 250.–

Abgabe detaillierter Unterlagen inkl. Norm SIA 500
Durchführungsort: Zürich

Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung (per e-mail).



Kursprogramm Einführungskurs

info@hindernisfrei-bauen.ch
Einführungskurs

 

Kurs "Hindernisfreies Bauen für Baubehörden" 2017

Der eintägige Kurs richtet sich an alle, die mit dem Vollzug der baugesetzlichen Bestimmungen für das hindernisfreie Bauen beauftragt sind. Im Kurs wird aufgezeigt, wie diese Aufgabe am besten erfüllt werden kann und welche Mittel dafür zur Verfügung stehen. Ein besonderer Schwerpunkt bildet die Vorgehensweise bei der Sanierung bestehender Bauten.

Nächste Kursdaten:
28. März 2017, 09.15 - 17.00 h (ausgebucht)
19. Oktober 2017, 09.15 - 17.00 h (freie Plätze)

 

Kurskosten CHF 350.–
für Gönner der Schweiz. Fachstelle CHF 200.–
Durchführungsort: Zürich

Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung (per e-mail).



Kursprogramm

info@hindernisfrei-bauen.ch
Gebäudeeingang hindernisfrei

 

VSS Tagung «Hindernisfreier Verkehrsraum»

Das Interesse an der vom VSS und unserer Fachstelle durchgeführten Fachtagung vom 08. November 2016 in Zürich, war sehr gross. Mit 120 Teilnehmenden war die Veranstaltung zur Einführung der Norm SN 640 075 «Hindernisfreier Verkehrsraum» restlos ausgebucht.

 

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen konnte die Tagung eindrücklich aufzeigen, welche Planungsspielräume vorhanden sind und wie sich diese in der Praxis umsetzen lassen.

 

Die Fachtagung bot den Teilnehmenden in den Workshops die Möglichkeit, unterschiedliche Mobilitätseinschränkungen selbst zu erfahren – sei es im Rollstuhl, mit dem Blindenstock oder im Alterssimulationsanzug.

 

Eine weitere Tagung ist für Herbst 2017 im Tessin vorgesehen, wenn auch die italienischen Ausgabe der Norm publiziert sein wird.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Tagung finden Sie im VSS Journal "Strasse und Verkehr", Ausgabe 11/2017 oder laden Sie das Hauptreferat von Joe Manser zur Einführung der Norm als pdf herunter.

http://www.vss.ch/fileadmin/redacteur/e-paper_SuV/e-paper_SUV_11_16/#0

 



Referat Manser - Einführung in den Norm Hindernisfreier Verkehrsraum
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Info 59: Chancengleichheit in der Architektur - auch bei Bildungsbauten

Darf Architektur aus gestalterischen Gründen einen Teil der Nutzerinnen und Nutzer benachteiligen oder gar ausgrenzen? Diese Frage drängt sich exemplarisch beim neuen Zürcher Hochschulcampus Toni-Areal mit seinen 1’500 Räumen auf. Mehr dazu im Leitartikel und in der Kolumne.


Neue Technologien bei Liftanlagen stellen Menschen mit Behinderungen vor neue Herausforderungen. Was sind Zielwahlsteuerungen und was gilt es zu bachten, damit diese für Menschen mit Behinderung nutzbar sind.

 

Mit der VSS-Norm SN 640 075 «Hindernisfreier Verkehrsraum» wurden einige Neuerungen bei Fussgängerübergängen, Haltestellen, Belägen, Möblierungen und Kontrasten eingeführt, welche die Sicherheit und den Komfort für ältere und gehbehinderte Personen erhöhen. Die Massnahmen basieren unter anderem auf einer Studie mit Rollatornutzerinnen.



Lesen sie die Artikel und weitere Informationen im aktuellen Info
Info Nr. 58

 

Geschäftsbericht 2015

 

Erfolg im Fall Bahnhof Löwenstrasse - das BAV lenkt ein!

Seit 2012 verbietet das Bundesamt für Verkehr die Markierung von Leitlinien für Sehbehinderte auf Perrons und schränkt die Breite der Abgangsmarkierungen ein. Im Oktober 2015 hat das BAV gar verfügt, dass im neuen Bahnhof Löwenstrasse einzelne wichtige Markierungen zu entfernen sind. Dagegen hat unsere Fachstelle zusammen mit den Sehbehindertenorganisationen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht und zugleich die überprüfung der AB-EBV auf ihre Konformität mit dem BehiG verlangt. Parallel dazu wurden die Medien auf den Missstand aufmerksam gemacht.

 

Anlässlich einer Begehung am 3. März 2016 hat der Direktor des BAV, Herr Dr. P. Füglistaler, eine Lösung für den Bahnhof Löwenstrasse und die Korrektur der Regelung in der AB-EBV in Aussicht gestellt. Vorschläge für die für 2018 geplante Revision der AB-EBV werden mit den Sehbehindertenorganisationen und ihren Fachstellen diskutiert.

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Aufzüge mit Zielwahlsteuerung, Topmodern aber nicht hindernisfrei!

Neue Technologien für Liftanlagen bringen aus Sicht der Betreiber Vorteile, schaffen für Menschen mit Behinderung jedoch oft neue Probleme. So sind Zielwahlsteuerungen nicht selbsterklärend und stellen Menschen mit Behinderung vor grosse Herausforderungen.

 

Damit auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen solche Liftsteuerungen bedienen können, müssen sie das Vorgehen einüben können. Dies geht nur bei Objekten, bei denen der Kreis der Nutzerinnen und Nutzer bekannt und beständig ist, z.B. in einem Firmengebäude. Im Merkblatt „Hindernisfreier Zugang und Benutzbarkeit von Aufzügen mit Zielwahlsteuerung“ finden Sie Planungshinweise für den Einsatz dieser Art der Liftsteuerungen.



Merkblatt: Zugang und Benutzbarkeit von Aufzügen mit Zielwahlsteuerung
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Touchscreen Bedienelemente bei Zielwahlsteuerung

Seit einiger Zeit bieten Lifthersteller für Zielwahlsteuerungen auch Touchscreen Bedienelemente an. Diese schliessen viele Nutzer vollends von der Bedienung des Lifts aus. In Bauten welche nach Gesetz die SIA 500 erfüllen müssen, sind Touchscreen Bedienelemente darum nicht zulässig. Die Liftindustrie bietet diese Bedienelemente mit einem zusätzlichen "Accessibility button" an, welcher Menschen mit Behinderung ermöglichen soll, die Wahl des Stockwerks mit Hilfe eines akustischen Menus vorzunehmen. Unsere Fachstelle hat diese Lösung kritisch analysiert und im Positionspapier "Aufzüge mit Zielwahlsteuerung und Touchscreen-Bedienelementen" ihre Beurteilung festgehalten.



Positionspapier: Aufzüge mit Zielwahlsteuerung und Touchscreen-­Bedienelementen
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